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Kaniber wirbt für Dürreversicherung

Erschienen am 08.11.2019

Die bayerische Initiative für eine staatliche Förderung der Dürreversicherung in der Landwirtschaft macht langsame Fortschritte. Agrarministerin Michaela Kaniber (CSU) warb am Freitag vor der Behandlung im Bundesrat für den Vorstoß, den Bauern beim Abschluss einer sogenannten Mehrgefahrenversicherung finanziell zu helfen. «Die Landwirtschaft ist immer häufiger Wetterextremen ausgesetzt», sagte die CSU-Politikerin. Die Bauern müssten selbst die Verantwortung für das Risikomanagement tragen. Doch weil die Risiken infolge des Klimawandels kaum noch beherrschbar seien, müssten neue Wege gegangen werden.


Die bayerische Initiative wird unter anderem von Baden-Württemberg und Sachsen unterstützt. Staatszuschüsse für den Versicherungsschutz der Bauern gegen Dürre gibt es in vielen Ländern von Indien über Österreich bis in die USA - diese Policen sind sehr teuer. Kaniber argumentiert, dass die Förderung der Versicherung sinnvoller und schneller sei als staatliche Nothilfen, wie es sie in den vergangenen Jahren gab: «Im Schadensfall erhalten die Versicherten viel schneller Geld als über staatliche Hilfsmaßnahmen, denen jedes Mal neu komplizierte Vorbereitungs-, Finanzierungs- und Abwicklungsfragen vorausgehen müssen.»


Finanz- und Agrarausschuss des Bundesrats haben der Bundesregierung bereits empfohlen, die Bauern bei der Mehrgefahrenversicherung finanziell zu unterstützen. Darüber sollte die Vollversammlung des Bundesrats am Freitag abstimmen.